BSB/CSB-Reduktion
Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB) und chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) sind zwei Parameter zur Messung, wieviel Sauerstoff vom Wasser verbraucht wird, wenn es in Gewässer gelangt. In beiden Fällen sind die sauerstoffzehrenden Substanzen größtenteils organischen Ursprungs. Diese Substanzen sollten in der Kläranlage auf ein Minimum reduziert werden.
Bei einer chemischen Behandlung verbessert sich die BSB/CSB-Reduktion in praktisch allen kommunalen Anlagen. Das grundlegende Prinzip lautet wie folgt: Je früher die chemische Behandlung in den Prozess integriert wird, desto wirksamer kann dieser ablaufen. So kann etwa in einer Primäranlage, in der lediglich eine mechanische Trennung stattfindet, mit einer chemischen Behandlung die BSB-Entfernung von rund 40 auf 80% gesteigert werden. Dieses Ergebnis lässt sich auf wirksame Weise ohne Investitionskosten erzielen.
Wenn unsere Produkte vor der sekundären Behandlung eingesetzt werden, läuft der biologische Prozess effizienter ab und verbraucht weniger Energie. Bei Bedarf lässt sich die Anlagenkapazität ohne nennenswerte Investitionen steigern, wenn die Chemikalien optimal angewendet werden. Eine kommunale Kläranlage, die Chemikalien für die BSB/CSB-Entfernung einsetzt, wird stets kompakter ausfallen und den geringstmöglichen Umwelteinfluss aufweisen.
Wir haben nicht nur eine Vielzahl von Produkten für die kommunale Abwasserbehandlung entwickelt, sondern auch Technologien und Konzepte, die die Effizienz dieser Anlagen entscheidend erhöhen.